Karneval 2016

Von einer Sitzung und vom Zuge….

Wieder einmal hieß es um Punkt 15.00 Uhr am Karnevalsfreitag: Lebenshilfe Rodenkirchen Alaaf. Unsere mittlerweile schon traditionelle Sitzung im Pfarrsaal St. Remigius ging an den Start und trotz den trüben Wetters brauchte es nur eine kurze Zeit, bis auch der letzte Platz vom jecken Volk besetzt war. Zeit wurde es auch, denn schon stürmten die Mini-Minis die Kindertanzgruppe der KG Kapelle Jonge, die Bühne und zeigten mit sechzig Tänzerinnen und Tänzern, was sie so drauf hatten. Und dies war eine ganze Menge, so dass die Truppe nur nach Zugabe und viel Applaus den Saal verlassen durfte. Weiter ging es mit dem Auftritt der kölschen Tön, die tatsächlich eine ganze Stunde lang immer die richtigen Töne trafen und unsere Besucher zum Tanzen, schunkeln und mitsingen animieren und mit so viel Spaß und Elan bei der Sache waren, dass man die Jungs schon fast mit Gewalt von der Bühne zerren musste. Dies war aber leider notwendig, denn nun kam die Überraschung, welche unsere choreografische Leiterin, Frau Gottmann organisiert hatte, auf die Bühne. Da es wegen der kurzen Session in Rodenkirchen kein Dreigestirn gab, welches uns beglücken konnte, wurde diese Aufgabe vom amtierenden ersten Zweigestirn, Prinz Martin I. und Jungfrau Gisela I. übernommen und derart mit Bravour ausgefüllt, dass niemand dem fehlenden Trifolium eine Träne nachweinte. Den Abschluss der rauschenden Feier machte, wie in den Jahren zuvor schon, die Mechenischer Hunnenhorde unter Führung von Attila und wie immer war dieser Auftritt ein krönender Abschluss der rauschenden Feier, die wieder einmal viel zu schnell vorbei gegangen war Nachdem sich alle einen Nacht lang erholen konnten, hieß es am nächsten Tag: auf zum Wießer Zoch. Und siehe, der Tag begann mit Sonnenschein es wurde wärmer und wärmer und pünktlich um zwei, als es endlich hieß: Abmarsch! waren alle Beteiligten bereits merklich ins Schwitzen geraten. So marschierten wir alle leichten Fußes den Zugweg entlang, flankiert von einer unübersehbaren Menge an Menschen, die unsere milden Gaben in Form von Wurfmaterial mit Dank und laut-starkem Jubel annahmen. Ob es am Wetter oder an der flotten Musik der beteiligten Kapellen lag, jedenfalls schafften wir es, den ganzen Weg in einer Rekordzeit von unter zwei Stunden abzulaufen. Müde aber glücklich, machten sich die Teilnehmer dann auf dem Heimweg, in dem Wissen, ihn ihren Wohnstäten noch den ein oder anderen angerichteten Happen zu verspeisen und die müden Füße hochlegen zu können.

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Montag, 22 Februar 2016.
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News & Veranstaltungen

  • Hier drückt der Schuh

    [29-09-2016]

    Hier drückt der Schuh - Unter dem Motto #TeilhabeStattAusgrenzung haben wir am Samstag, 24.9., auf dem Rudolfplatz mit unserer Aktion „Uns drückt der Schuh“ gegen das geplante Bundesteilhabegesetz und das Pflegestärkungsgesetz III protestiert. Durch die Gesetze drohen massive Verschlechterungen für Menschen mit geistiger Behinderung. Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter sowie Menschen mit Behinderung der Lebenshilfe Rodenkirchen und der Lebenshilfe Köln informierten gemeinsam über die Bedenken der Lebenshilfe in Bezug auf das geplante Bundesteilhabegesetz. Dabei verteilten sie Infobroschüren und Schuhanzieher als Symbol für das Motto der Aktion. Unser Ziel war es, die Forderungen der Lebenshilfe für gute Teilhabe und Pflege einer breiten Öffentlichkeit zu erläutern und Unterschriften für die Petition der Lebenshilfe Bundesvereinigung gegen den vorliegenden Entwurf des Bundesteilhabegesetzes und des Pflegestärkungsgesetzes III zu sammeln. Die bundesweite Online Petition hat bereits über 64.000 Unterzeichner. Am 24.9. konnten weitere 300 Unterschriften gesammelt werden. Die Petition der Lebenshilfe sowie mehr Informationen zur Kampagne gibt es unter www.teilhabestattausgrenzung.de

     

  • Sommerfest2016

    [08-07-2016]

    Unser Sommerfest 2016 Auf Wunsch der von uns betreuten Menschen und zur Unterstützung des Garagenflohmarktes in Weiß haben wir dieses Jahr beschlossen, wieder ein Sommerfest in der Straße Im Garten in Weiß zu veranstalten.
  • Karneval 2016

    [22-02-2016]

    Von einer Sitzung und vom Zuge….
  • Tom Mutters ist gestorben

    [10-02-2016]

    Dr. med. h. c. Tom Mutters, Gründer und Ehrenvorsitzender der Bundesvereinigung Lebenshilfe, ist am 2. Februar 2016 in Marburg im Alter von 99 Jahren gestorben.
  • Lebenshilfe: hier wird gelebt, dass jeder Mensch das Recht hart, ernst genommen zu werden.
    M.S. - Mutter
  • Lebenshilfe bedeutet für uns als Eltern ein Wagnis, aber auch eine große Chance auf selbstbestimmtes Leben.
    M.S. - Mutter
  • Die Lebenshilfe hat mir am besten gefallen, weil ich selbstständig wohnen möchte und meine Wohnung unter dem Dach ist.
    A. S. : - BeWo Klient
  • Hier können wir kochen, was wir wollen. Das ist schön. Hier sind wir selbstständig, nicht wahr.
    M. M. - BeWo Klientin
  • Die Lebenshilfe ist einfach bunt, also sehr vielfältig und lebendig.
    n.n - Mitarbeiter.
  • Die Lebenshilfe ist wie eine freundliche Insel an einem netten See.
    n.n - Mitarbeiter
  • Wenn du dich immer so fies benimmst, kommst du irgendwann ins Heim.
    P.A.- Bewohner (zu einem Mitbewohner)
  • Ich hab jetzt keine Zeit mehr, ich hab noch zu tun in der Wohnung.
    P.M. - Bewohner (zu seinen Eltern)

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